Bouleplatz für den ganzen Ort erneuert

GANGELT Im Schatten von Bäumen neben dem Gemeindehaus gelegen, bietet der Bouleplatz wieder beste Voraussetzungen zum Spielen.

Zwei mit Randsteinen eingefasste, erneuerte Flächen warten darauf, genutzt zu werden. Dabei können Boulekugeln auch im Rathaus ausgeliehen werden. Vier Tage lang erfolgten die Arbeiten, die in einer Gemeinschaftsleistung von sechs aktiven Rentnern sowie Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Heinsberg, des Bauhofs und der Verwaltung gestemmt wurden. Zur Eröffnung trat Bürgermeister Bernhard Tholen zum ersten kleinen Spiel an. „Vor 20 Jahren haben wir den Bouleplatz aus der Städtebauförderung mitfinanziert“, blickte er zunächst vor Beteiligten und vielen Gästen zurück, „jetzt war die Holzeinfassung weg und der Platz zum Teil zugewachsen.“ Angefangen habe es mit den beiden Ruheständlern Günter Burbach und Louis Geilkens. Sie hatten ihn gefragt, ob die Gemeinde die Platzerneuerung mit Materialkosten unterstützen würde. Dies wurde ihnen ebenso zugesagt wie  auch Hilfe bei der Arbeit. Bernhard Tholen äußerte sich froh darüber, dass die Bahn wieder toll hergestellt ist. „Ich hoffe, das Interesse am Boulespiel ist jetzt größer – vielleicht kommt das Boulen in Mode.“ In Zusammenarbeit mit dem Bauhof wurden bereits Papierkorb, Bänke und ein Schild mit dem Logo „Bouleplatz Burgwiesen“ aufgestellt. Zukünftig kommen Beleuchtung und Hinweis zu den Spielregeln dazu. Zum kleinen Spiel trat er gegen Ortsvorsteher Gerd Schütz und den Fachbereichsleiter des Bauamts, Willibert Mevissen, an. Bildeten sie auch drei anstatt der sonst üblichen zwei „Mannschaften“, versuchten sie doch ehrgeizig, ihre jeweilige Kugel so nah wie möglich an die kleine Holzkugel zu bringen. Punkte für die nächstliegende(n) Kugel(n) wurden allerdings keine vergeben. Die ursprüngliche Idee zum Vorhaben hatte Louis Geilkens: Anstatt als Rentner nur herumzusitzen, wollte er lieber etwas für den Ort tun. Er sprach Günter Burbach an und so ist das Ganze ins Rollen gekommen. Im August schritten die Beteiligten zur Tat. Geilkens und Burbach hoben zunächst mit Baggerführer Alexander Lawen die Fläche und Vertiefungen für die Randsteine aus. Zusammen mit Heinz Molz, Jupp Jansen, Manfred Dinter und Wilbert Dahlmanns sowie Mitarbeitern des DRK-Kristallisationspunktes (KAI) Heinsberg galt es am Folgetag, das Betonfundament zu verfüllen und die Randsteine einzusetzen. Im Anschluss wurde grobkörnige Asche eingefahren, verteilt und festgerüttelt sowie wurde der Belag später mit einer feinen Ascheschicht überzogen und gewalzt. „Mein Dank gilt allen, die mit der Schippe mitgearbeitet haben“, betonte KAI-Leiterin und Quartiersmanagerin Gülsen Litherland. Das Rote Kreuz veranstaltete das Einweihungsfest und die 1. DRK-Einsatzeinheit Heinsberg-Kirchhoven sorgte bei Arbeit und Fest für leckere Speisen und Getränke.

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