Regionalmanagement

Kunst im Kreisverkehr: Erinnerung an die Industrialisierung in der Westzipfelregion

Ortseingänge besitzen ein enormes Potenzial, als „Schaufenster“ des öffentlichen Raums zu wirken und Identität zu stiften. Am südöstlichen Ortseingang von Birgden erinnert ein 130 Jahre alter Fabrikkomplex an die Zeit der Industriellen Revolution, welche die einstige landwirtschaftlich und durch Hausweberei geprägte Region massiv veränderte. Die dortige Fabrik der Seidenweberei H. E. Schniewind war einst der größte Arbeitgeber der Umgebung.

Street-Workout-Gerät für den Spielplatz HS-Horst

Auf dem städtischen Spielplatz im Ortsteil Horst fehlte es bislang an passenden Angeboten für ältere Altersgruppen. Während jüngere Kinder dort ausreichend Beschäftigung finden, nutzten die Jugendlichen die klassischen Spielgeräte kaum noch. Um dieser Zielgruppe sowie sportlich aktiven Erwachsenen eine attraktive und gesunde Alternative an der frischen Luft zu bieten, entstand die Idee für eine sportliche Erweiterung des Areals unter dem Motto „Raus aus dem Haus!“.

Erneuerung der Bühnenbeleuchtung im Bürgertreff Waldfeucht

Der Bürgertreff Waldfeucht dient als zentrale Begegnungsstätte für die Ortschaften Waldfeucht, Brüggelchen und Frilinghoven und wird vom Ortsring Waldfeucht e.V. als Dachverband ehrenamtlich betrieben. Das Herzstück der Räumlichkeiten bildet die Bühne, die von zahlreichen angeschlossenen Vereinen – darunter der Musikverein Cäcilia Waldfeucht, der Männergesangsverein, die Montagsfrauen sowie die St. Johannes Baptist Schützenbruderschaft – für Konzerte, Kirmesfeierlichkeiten, Karnevalssitzungen und kulturelle Veranstaltungen intensiv genutzt wird. Da die bestehende Bühnenbeleuchtung aus den 1990er Jahren stammte, zunehmend Defekte aufwies und Ersatzteile nicht mehr verfügbar waren, fehlte es an einer zeitgemäßen technischen Ausstattung für den Veranstaltungsbetrieb.

Erstellung einer „Dorfbühne“ im Haarener Pfarrgarten

Der rund 1.500 Quadratmeter große Pfarrgarten der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Haaren stellt seit Jahren ein wichtiges Zentrum für das lokale Kultur- und Vereinsleben dar. Neben dem jährlichen Music-Open-Air des Musikvereins nutzen zahlreiche Ortsvereine – wie die Schützenbruderschaft, der Kirchenchor oder die caritative Gruppe „Hand in Hand“ – das Areal intensiv für Dorffeste sowie Kirmes- und Patronatsfeierlichkeiten. Da der bisherige hölzerne Untergrund der dort genutzten Dorfbühne jedoch defekt war, fehlte es an einer dauerhaft stabilen und sicheren Plattform für die vielfältigen musikalischen und gemeinschaftlichen Darbietungen.

Kühlwagen für sechs Schützenbruderschaften

Um das traditionelle Brauchtum in der Region nachhaltig zu unterstützen, haben sich sechs Schützenbruderschaften aus den Gemeinden Gangelt und Selfkant – namentlich aus Havert, Schalbruch, Isenbruch, Kreuzrath, Tüddern und Saeffelen – partnerschaftlich zusammengeschlossen. Für die regelmäßige Ausrichtung ihrer traditionellen Veranstaltungen wie Kirmesfeste, Vogelschüsse, Ostereierschießen und weitere dörfliche Brauchtumsaktionen sind die Vereine auf verlässliche Kühlinfrastruktur angewiesen. Da die Termine der einzelnen Bruderschaften im Jahresverlauf überschneidungsfrei liegen, erweist sich eine gemeinschaftliche Nutzung als organisatorisch hochgradig sinnvoll und wirtschaftlich effizient. Vor diesem Hintergrund wurde die gemeinsame Anschaffung eines mobilen Kühlwagens initiiert.

Innenausstattung der Festzelthalle

Die St. Martini Schützenbruderschaft Lieck e.V. hat aus eigenen Finanzmitteln sowie mithilfe von privaten und firmeninternen Spendengeldern in Eigenleistung eine ganzjährig nutzbare Zelthalle errichtet. Da der Verein zu den wenigen verbliebenen Akteuren im Ortsteil gehört, die regelmäßige Aktivitäten für die gesamte Dorfbevölkerung anbieten, soll die neue Halle als zentrales soziokulturelles Zentrum etabliert werden. Während das bauliche Grundgerüst der Halle bereits fertiggestellt war, fehlte es jedoch an der notwendigen Innenausstattung, um den regulären Veranstaltungsbetrieb aufzunehmen und wiederkehrende Leihgebühren für externes Equipment zu vermeiden.

Wasserspielanlage für den Spielplatz Niederbusch

Mit dem Projekt „Wasserspielanlage für den Spielplatz Niederbusch“ wurde ein überregional beliebter Treffpunkt für Familien und Kinder weiter aufgewertet. Da der seit 1990 bestehende Spielplatz eine der schönsten Freizeitanlagen im Kreis Heinsberg ist, sollte das Angebot gezielt ausgebaut werden. Um die Verweilqualität im öffentlichen Raum spürbar zu erhöhen, entstand eine attraktive, neue Spielgelegenheit, die insbesondere Kleinkindern an heißen Tagen Abkühlung und Spielspaß bietet.

Erzähl- und Ruhebänke Selfkant

Mit dem Projekt „Erzähl- und Ruhebänke“ werden an zehn Standorten in der Gemeinde Selfkant attraktive Sitzbänke geschaffen, die als Orte der Ruhe, Begegnung und des Austauschs dienen. Die Bänke laden Einwohnerinnen und Einwohner sowie Besucher zum Verweilen ein und fördern das Miteinander im öffentlichen Raum. Gleichzeitig sollen sie als Erzählorte die regionale Geschichte und persönliche Erinnerungen lebendig halten.

Kultureller Begegnungsort Burgberg Heinsberg

Im Rahmen der Maßnahme werden auf dem Burgberg Heinsberg dauerhaft installierte, jedoch reversible Lagercontainer errichtet. Sie dienen der zentralen Aufbewahrung von Mobiliar und Veranstaltungsinfrastruktur und schaffen die organisatorischen Voraussetzungen für eine effiziente Nutzung des Geländes durch Vereine, Schulen, Kindertagesstätten und weitere kulturelle Initiativen.

Eindämmung der Ausbreitung Vespa Velutina (Asiatische Hornisse) in der Westzipfelregion

Mit dem Projekt „Eindämmung der Ausbreitung Vespa Velutina (Asiatische Hornisse) in der Westzipfelregion“ stellt sich der Imkerverein Selfkant e. V. einer ernsten ökologischen Herausforderung. Die invasive Hornissenart breitet sich rasant in der Region aus und bedroht die heimische Bienenwelt sowie das sensible biologische Gleichgewicht massiv. Um dieser Gefahr wirksam zu begegnen, setzt das Projekt auf den Aufbau einer schlagkräftigen, ehrenamtlichen Einsatzstruktur, die die Ausbreitung systematisch eindämmt und unsere lokale Artenvielfalt aktiv schützt.