Drömmer Jätzkes

Handlungsfeld: Tourismus & Naherholung

Arbeitsgruppe: Wir im Westen laden ein

Projektträger: Stadt Heinsberg

Projektidee:

Der Ort Dremmen ist seit 1972 ein Stadtteil der Kreisstadt Heinsberg. Zu Dremmen gehören die Ortsteile Herb und Boverath. Aktuell zählt der Ort 3.731 Einwohner (Stand 01/2019).

Dremmen wird von kleinen Gassen, den sogenannten „Jätzkes“ durchzogen. Die ersten dieser Gassen dürften sich als Trampel-Pfade der Fron-Arbeiter um den ehemaligen Fronhof des Domstifts zu Lüttich ausgebildet haben. Dieser stand vom 7. Jahrhundert bis zu seinem Abriss 1847 auf dem jetzt zentralen Dorfplatz. An gleicher Stelle stand später auch die Volksschule.

Die „Jätzkes“ ermöglichen es den Dremmener Einwohnern, sich zu Fuß schnell zu zentralen örtlichen Anlaufstellen wie Kirche, Dorf- und Sportplatz sowie Schule, Familienzentrum und Kloster (Altenheim) zu bewegen. Im Laufe der Jahre wurden einige Gassen auch nach Personen oder Begebenheiten benannt. Insgesamt durchziehen aktuell 24 „Jätzkes“ den Ort. Die Tradition solcher Durchlässe bzw. Gassen wurde auch bei der Erschließung neuer Baugebiete in Dremmen beibehalten.

Die historische Bedeutung sowie landschaftliche und geschichtliche Besonderheiten
der Dremmener „Jätzkes“ werden seit einigen Jahren durch den Verein „Westblicke“ e.V. im Rahmen von Führungen durch die nördlichen sowie die südlichen Gassen Besuchern aus Nah und Fern zugänglich gemacht. Dass es dabei viel aus der umfangreichen Historie zu berichten und zu erlaufen gibt, macht die Tatsache deutlich, dass beide Führungen jeweils 2 Stunden Zeit beanspruchen.

Im Rahmen des geplanten Projektes sollen speziell die zentrumsnahen „Jätzkes“ einheitlich gestaltet und optisch aufgewertet werden, dadurch eine größere Aufmerksamkeit erfahren und somit langfristig auch einem größeren Interessentenkreis zugänglich gemacht werden.
Es soll ein „Jätzkes“-Rundweg entstehen, den sich Besucher auch außerhalb der offiziellen
Führungstermine aufgrund von Hinweistafeln selbst erschließen können.

 Projektlaufzeit: 2020 – 2021

Gesamtkosten: 235.500,00 €

VITAL.NRW-Mittel: 82.425,00 €

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