Noch kurz vor Weihnachten, am 20. Dezember 2018, ging der sechste Projektantrag an die Bezirksregierung in Köln raus. Der Projektträger dieses Projektes ist das Deutsche Rote Kreuz des Kreises Heinsberg. Bereits anfang 2019, so hofft das DRK, soll die „Mobile Suppenküche“ für die Bewohnerinnen und Bewohner der Westzipfelregion durch die Straßen rollen, um so Plätze der Begegnung zu schaffen und allen eine warme Mahlzeit bieten zu können.

Nun heißt es abwarten, bis die Bezirkregierung den Antrag auf Förderfähigkeit geprüft hat. Wir drücken die Daumen.

Heute wurde der Antrag zu der Projektidee „Boulebahn An d’r Heggeströper“ an die Bezirksregierung Köln auf den Weg gegeben. Die Idee wurde am 17. Juli auf der Mitgliederversammlung vorgestellt und im Anschluss von der Lenkungsgruppe für förderwürdig erklärt. Nun heißt es warten auf einen hoffentlich positiven Förderbescheid, damit mit der nächsten Umsetzung begonnen werden kann.

Nachdem vor ein paar Wochen der erste Projektantrag die Westzipfelregion verlassen hat und nun bei der Bezirksregierung auf Förderfähigkeit geprüft wird, ging am 18. Juli bereits der zweite raus. Das Projekt der Homepage „Westzipfel-interaktiv“ wurde schon im April von der Lenkungsgruppe der LAG für förderwürdig erklärt und erhielt damals 85 Punkte. Nun ist der offizielle Antrag mit allen Dokumenten raus und jetzt heißt es erstmal: warten. Bis dann hoffentlich bald mit der Umsetzung begonnen werden kann!

Projektträger der Ideen „DIEK Süsterseel“ und „DIEK Millen“ wird die Gemeinde Selfkant mit den Vertretungsberechtigten Herrn Bürgermeister Corsten und Herrn Schmell sein. Dirk Goertz steht als Ansprechpartner zur Verfügung und das Projektgebiet ist die Gemeinde Selfkant mit den Dörfern Süsterseel und Millen.

DIEK steht für Dorfinnenentwicklungskonzept und ist ein Leitfaden für die Entwicklung eines Dorfes. Auch Süsterseel und Millen spüren die Auswirkungen der Globalisierung und Digitalisierung und stehen dadurch vor neuen Herausforderungen. Die sich verändernden Strukturen in der Bevölkerung und Infrastruktur wirken sich auch auf das Dorf- und Vereinsleben aus und somit auf das Zusammenleben in Süsterseel und Millen. Aus diesem Grund soll mit einem DIEK für Süsterseel und mit einem DIEK für Millen zunächst die Ist-Analyse der aktuellen Situation im jeweiligen Dorf durchgeführt werden, um im Anschluss unter Bürgerbeteiligung Handlungsempfehlungen für einen gewünschten Soll-Zustand festhalten zu können.

Sowohl Süsterseel als auch Millen sollen durch die DIEKs Impulse erhalten um sich nachhaltig auf die Zukunft einzustellen.